Pierre Dôkan Crépon

Pierre Crépon ist 1953 geboren und erhält 1975 die Mönchsordination von Meister Taisen Deshimaru. Er wird zu einem seiner engen Schüler und folgt täglich seiner Unterweisung im Dojo von Paris sowie an verschiedenen Sesshins.

Er beteiligt sich an der Mission seines Meisters als Chefredaktor der Revue Zen der AZI (1977 - 1987), durch seine Mithilfe an der Organisation der Sommersessionen und die Leitung von Sesshins. Gleichzeitig führt er sein Universitätsstudium weiter (orientalische Archeologie und Religionsgeschichte) und ist dann als Verlagsmitarbeiter tätig.

Nach Meister Deshimarus Tod praktiziert er weiterhin im Rahmen der AZI, zu deren Verantwortlichen er gehört (er war zwölf Jahre lang Kassenführer und ist zurzeit Vize-Präsident). 1994 zieht er nach Vannes, in der Bretagne und eröffnet dort ein Dojo, das 2003 zum Tempel wird. Er unternimmt zahlreiche Reisen nach Japan und wird Schüler von Meister Shinzan Egawa,

Kannin des Sojiji-Tempels, von dem er 1998 die Dharmaweitergabe erhält.

Er ist Präsident der Buddhistischen Union Frankreichs von 2003 bis 2007.
Pierre Dōkan Crépon lehrt heute in der Bretagne und im Rahmen der AZI im Tempel der Gendronnière. Er ist Lehrer (kyoshi) der Sôtô-Schule. Er hat mehrere Werke über Buddhismus und Zen als Autor (Dictionnaire de la spiritualité orientale, Les Fleurs de Bouddha, Pratiquer le zen, Contes et paraboles du Bouddha) und als Verleger (namentlich die noch laufende Übersetzung des Shōbōgenzō von Meister Dōgen durch Yoko Orimo) veröffentlicht.